0034_Muench

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180718_kleinerHof_Bild-für-Hasler-Maddalena-Architekten, Juli 2018

180718_inderHalle_Bild-für-Hasler-Maddalena-Architekten, Juli 2018

180718_kleinerHof_Bild-für-Hasler-Maddalena-Architekten, Juli 2018
180718_inderHalle_Bild-für-Hasler-Maddalena-Architekten, Juli 2018

0033_Arlesheim

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180530_im Saal_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018

180530_kleiner Hof_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018

180530_grosser Hof_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018

180530_Strassenecke_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018

180530_im Saal_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018
180530_kleiner Hof_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018
180530_grosser Hof_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018
180530_Strassenecke_Bild für Hasler Maddalena Architekten, Mai 2018

0002_Bassersdorf

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0002_Bass_Bi_1311_000_in der Kirche Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014

0002_Bass_Bi_1311_001_im Hof Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014

0002_Bass_Bi_1311_002_in der Kapelle Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014

0002_Bass_Bi_1311_003_im Gang Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014

0002_Bass_Bi_1311_000_in der Kirche Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014
0002_Bass_Bi_1311_001_im Hof Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014
0002_Bass_Bi_1311_002_in der Kapelle Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014
0002_Bass_Bi_1311_003_im Gang Bildarbeit Für Vecsey Schmidt Architekten, 2014

0030_Biel

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170712_1655_1824_Galerie_Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017

170712_1740_vonderStrasse_Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017

170712_1820_imHof_1820_Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017

170712_1655_1824_Galerie_Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017
170712_1740_vonderStrasse_Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017
170712_1820_imHof_1820_Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017

1
Neubau Bieler Stadtarchiv und Ambulanzgarage
Biel
Projektwettbewerb
Bildarbeit, für Büro Hasler Maddalena Architekten, 2017

2
Auszug
"170825_jurybericht_2_seitig_Definitv3
Einleitung
Das Bieler Stadtarchiv, heute im Gebäude der Stadtbibliothek untergebracht, genügt den Platzanforderungen
nicht mehr. Die Archivalien müssen an verschiedenen Standorten, zum Teil unter
wenig adäquaten Bedingungen und ungenügenden sicherheitstechnischen Vorkehrungen, zwischengelagert
werden. Zudem ist der Publikumsbereich wenig einladend und nicht effizient zu
organisieren. Um ihren gesetzlichen Auftrag für die Archivierung erfüllen zu können, muss die
Stadt Biel neue Räumlichkeiten für das Stadtarchiv schaffen.
Das dazu zur Verfügung stehende Baufeld befindet sich in unmittelbarer Nähe zur "Esplanade du
Palais des Congrès", einem attraktiven, sehr zentral gelegenen Entwicklungsgebiet im Bereich
des ehemaligen Gaswerks. Der Neubau ergänzt das Geviert, das bereits durch die Feuerwehr,
die Zentralgarage und die öffentliche Sporthalle Esplanade belegt ist.
Der geplante Neubau gab den Anlass, die Entwicklung und die Bedürfnisse der bestehenden Betriebe
zu untersuchen. Neben dem zusätzlichen Platzbedarf der Feuerwehr sind vor allem die
Bedingungen der Ambulanzen Region Biel dringend zu verbessern. Mit dem Wegzug dieser aus
den Räumlichkeiten der Zentralgarage wird die nötige Erweiterung der Feuerwehr möglich. Der
Ambulanz Region Biel sollen im Neubau optimale Räumlichkeiten geboten werden. Entsprechende
Absichtserklärungen zu einem langfristigen Mietvertrag wurden mit der Aktiengesellschaft der
Ambulanz Region Biel bereits ausgehandelt.
Durchgeführt wurde ein offener, einstufiger Projektwettbewerb gemäss SIA Ordnung 142 (2009).
Erwartet wurden Lösungen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen für ein publikumsoffenes
Stadtarchiv und einen effizienten Betrieb der Ambulanz Region Biel genügen, eine möglichst polyvalente,
kostenbewusste Konstruktion und eine architektonische und städtebauliche Lösung,
die das neu entstehende, attraktive Quartier weiter belebt und aufwertet."

www.biel-bienne.ch/files/pdf9/...

0003_Liestal

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0003_Lies_BI_1312_000_aussen_Bildarbeit für ds.architekten, 2013

0003_Lies_BI_1312_000_aussen_Bildarbeit für ds.architekten, 2013

1
Ersatzbau Kinder- und Jugendpsychiatrie (Haus E)
Liestal
Wettbewerb
Bildarbeit für ds.architekten Basel, 2013
3. Preis

0011_Jazz

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0011_JAZZ_BI_1505_001_Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015

0011_JAZZ_BI_1505_002_Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015

0011_JAZZ_BI_1505_003_Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015

0011_JAZZ_BI_1505_004_Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015

0011_JAZZ_BI_1505_005_Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015

0011_JAZZ_BI_1505_001_Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015
0011_JAZZ_BI_1505_002_Bildarbeit für  Buol&Zuend Architekten, 2015
0011_JAZZ_BI_1505_003_Bildarbeit für  Buol&Zuend Architekten, 2015
0011_JAZZ_BI_1505_004_Bildarbeit für  Buol&Zuend Architekten, 2015
0011_JAZZ_BI_1505_005_Bildarbeit für  Buol&Zuend Architekten, 2015

1
Jazzschule Utengasse
Basel
Projektdokumentation
Bildarbeit für Buol&Zuend Architekten, 2015

2
Schnittbilder für die Publikation Musiktraumzimmer.
Ziel war es die Unterschiedlichen Raumgrössen für die Übungsräume darzustellen.
Durch die Unterschiedlichen Grössen gibt es eine breite Anzahl an "Resonanzkörpern" zum Musizieren.

3
Auszug
"Musiktraumzimmer
Die Entstehungsgeschichte des Jazzcampus in Buchform
Das "Musiktraumzimmer" für den Jazz ist in Basel Wirklichkeit geworden. Das Video über den Jazzcampus bietet visuell Einblick in diese neu formierte Welt des Jazz.
Jetzt gibt es die Entstehungsgeschichte auch in Buchform!
Architekten, Akustiker, Vertreter der Stiftungen Habitat und Levedo, Leitungspersonen der Musik-Akademie Basel, Dozierende sowie Bernhard Ley, der "spiritus rector" des Gemeinschaftsprojekts erzählen in Interviews und Gesprächen, geführt von und mit Peter Rüedi und Steff Rohrbach, über ihre Visionen des Musiktraumzimmers und wie diese Einfluss gefunden haben in den Gesamtbau."
https://jazzcampus.com/de/home...

4
"Musiktraumzimmer
Jazzcampus Basel Broschur, 212 Seiten, mit 63 Fotografien und weiteren Abbildungen. 2015.
Ein Buch, das den Jazz mit der Architektur verbindet. Peter Rüedi, Autor von «Stolen Moments. 1522 Jazzkolumnen» (Echtzeit) und Steff Rohrbach porträtieren Musikerinnen und Musiker, die sowohl auf der internationalen Jazzbühne präsent als auch Dozierende am Jazzcampus in Basel sind. Mit dessen Eröffnung wurde das Musiktraumzimmer Wirklichkeit: Das grossformatige Buch zeigt mit vielen doppelseitigen Bildern von Georg Aerni und Caspar Urban Weber den einzigartigen Bau von Buol & Zünd. Und fokussiert dabei auf den Jazz und die Jazzausbildung, den eigentlichen Kern, auf den die Architektur des Campus ausgerichtet ist.
Steff Rohrbach verantwortete bei «Pro Helvetia» den Bereich Jazz und neue Medien und arbeitet heute als Buchautor und Kulturjournalist.
Peter Rüedi ist Kulturjournalist und Verfasser der ersten grossen Biografie über Friedrich Dürrenmatt (Diogenes)."

https://echtzeit.ch/buch/musik...

0022_Grenzach

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150918_01_Erdgeschoss_Bildarbeit, für Nissen Wentzlaff Architekten, 2015

150918_01_Erdgeschoss_Bildarbeit, für Nissen Wentzlaff Architekten, 2015

1
Auditorium und Konferenzzentrum Neubau  Konferenzgebäude
Grenzach
Studie Ausschreibung F. Hoffmann-La Roche
Bildarbeit für  Nissen Wentzlaff Architekten, 2015

0024_Margarethenstich

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0024_Bi_170626_Margarethenstich Bildarbeit für Tiefbauamt BS, BL und BVB, 2017

0024_Bi_170626_Margarethenstich Bildarbeit für Tiefbauamt BS, BL und BVB, 2017

1

Tram Margarethenstich
Kanton Basel-Stadt und Kanton Basel-Landschaft
Grosse Bauprojekte
Bildarbeit für das Tiefbauamt Basel-Stadt, das Tiefbauamt Kanton Basel-Landschaft und  die Basler Verkehrs-Betriebe, 2017
2
Auszug:
"Tram Margarethenstich
Eine schnelle und direkte Tramverbindung zwischen dem Leimental und dem Bahnhof SBB: Durch die neue Tramstrecke Margarethenstich erhalten 60’000 Einwohnerinnen und Einwohner des Leimentals eine schnellere und direktere ÖV-Verbindung zum Bahnhof Basel SBB und danach weiter bis zum Badischen Bahnhof. Das Tram Margarethenstich ist ein bikantonales, partnerschaftliches Projekt des Kantons Basel-Landschaft, des Kantons Basel-Stadt, der BLT und der BVB.
Die Tramlinie 17 der BLT wird über die neue Strecke zum Bahnhof Basel SBB und weiter über die Wettsteinbrücke ins Kleinbasel fahren. Zu Beginn wird die Linie während der Hauptverkehrszeiten verkehren, später den ganzen Tag. Gerechnet wird mit täglich 8000 Passagieren in beiden Richtungen. Der Margarethenstich sorgt für einen attraktiven öffentliche Verkehr im Leimental und soll täglich bis zu 1000 Personen zum Umsteigen vom Auto auf den ÖV bewegen.
Kantonsübergreifend finanziert
Die Kosten für die neue Strecken in Höhe von rund 21 Millionen Franken werden vom Bund, den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sowie den BLT getragen. Der Bund übernimmt insgesamt 7,1 Mio. Franken. Der Rest wird zu einem Drittel vom Kanton Basel-Stadt übernommen, von den anderen zwei Dritteln übernimmt die BLT 2 Mio. Franken. Für den Kanton Basel-Landschaft bleibt noch ein Kostenanteil von 7,3 Mio. Franken. Die Planungskosten wurden hälftig zwischen den beiden Kantonen aufgeteilt.
Das Tram Margarethenstich wurde Anfang 2015 vom Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt genehmigt. Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft hat Anfang 2017 den Baukredit gewährt, dagegen wurde ein Referendum eingereicht. Die Baselbieter Stimmbevölkerung hat das Projekt Ende September 2017 abgelehnt."
http://www.tiefbauamt.bs.ch/ba...

2017 Margarethenstich Ja

2017 Margarethenstich Nein

2017 Margarethenstich Ja
2017 Margarethenstich Nein

2012_Westhof

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2012_Westhof_Bi_000_Bildarbeit bei C&G Architekten, 2012

2012_Westhof_Bi_000_Bildarbeit bei C&G Architekten, 2012

2009_Oslo

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2009_Oslo_BI_0902_000_vonderStadt_Bildarbeit bei C&G Architekten, 2009

2009_Oslo_BI_0902_000_vomWasser_Bildarbeit bei C&G Architekten, 2009

2009_Oslo_BI_0902_000_vonderStadt_Bildarbeit bei C&G Architekten, 2009
2009_Oslo_BI_0902_000_vomWasser_Bildarbeit bei C&G Architekten, 2009

2003_Weinegg

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2003_Wohnhof-Weinegg_BI_0302_1_imHof_-Sik-Zürich_WS2002-03

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0000_Loreley_Bi_1511

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1511_000_PD-RT

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Wettbewerb Neugestaltung des Loreley-Plateaus im Welterbe Oberes Mittelrheintal
St. Goarshausen, Deutschland
Nichtoffener Wettbewerb
Teilnahme in Zusammenarbeit mit Philip Denkinger und Renee Tribble, 2014


Wettbewerbstext

Radikale Reduktion - Das Loreleyplateau – ein Naturdenkmal  mit  kultureller Prägung
Rückführung zum Natürlichen – Landschaftsbild eines ursprünglichen Felsens am Kerbtal des Rheins.
Zurück zum Fels – um den Mythos zu verstehen. 


Der Kern des Mythos liegt in der Romantik - Epoche der Rückbesinnung auf das Ursprüngliche und das Wesen der Natur. Die Loreley, mythologisches Elementarwesen - Vermittlerin zwischen Mensch und natürlicher Umwelt. Entsprechend geht es darum den Felsen so wiederherzustellen, dass er als ein Zeugnis dieser Zeit wahrgenommen werden kann. Die Natur als etwas überwältigendes, etwas was einem Erfurcht und Respekt einjagt. Der Loreleyfels als emotionales Element benötigt eine Re-Archaisierung, um den Menschen in die Proportion zu versetzten, die das Auslösen dieser Gefühle bedingt. Die schroffe und abrupte Felskante ist Schlüsselstelle dieses Ereignisses, denn sie ist die Bruchstelle zwischen weiter und offener Kulturlandschaft des Plateaus und der Enge und Tiefe des Mittelrheins. Drei Grundelemente bestimmen somit die Szenerie: Plateau, Felsen und Rheintal. Diese drei Elemente gilt es zu betonen und für die Entfaltung ihrer Wirkung freizustellen. 


Die Arbeit
sehen wir in einem denkmal- und landschaftspflegerischen Prozess der Rekonstruktion unter atmosphärischen Aspekten. Einem minutiösen Aufräumen, Freischälen, Freistellen und Entkernen von Einbauten und Gestaltungen, die die Wirkung von Plateau, Felsen und Rheintal beeinträchtigen. Nur so lassen sich die Bezüge neu definieren, und beeindruckende Landschaftsbilder herstellen, die auf die Romantik verweisen und dem Loreleyfelsen seinen Zauber zurück geben.
Erst die Sichtbarmachung der geologischen historischen und kulturellen Schichtungen des Plateaus machen die Erfahrung des mythologischen Themas der Loreley möglich. Der Abgrund, der Fels und die Plateaufläche müssen als Einheit erkannt und erfahren werden können. 
Ziel des Entwurfsansatzes ist es, das Plateau freizumachen von allen Objekten und Elementen, die der Wahrnehmung des Loreleymythos buchstäblich im Wege stehen. Dies sind vor allem ein Groflteil der bestehenden touristischen Infrastruktureinrichtungen und die Parkplätze in der Mitte der Plateaufläche. Das Plateau wird somit zu einem öffentlich nutzbaren, horizontalen Denkmal, das die verschiedenen geologischen und historischen Schichtungen integriert. Der Felsen wird an der Spitze freigeschält. Die Wege werden darin integriert. Die Vegetationspalette dekliniert sich in diesem Sinne aus der ursprünglichen Kulturlandschaft des Niederwaldes der Plateaurücken des Taunus. Die Leitbaumarten sind somit Eichen, Hainbuchen, Linden, Ahorn, Eschen und Haselsträuchern.
Die Freimachung der Plateaumitte ermöglicht eine Wertsteigerung des Bodenwertes durch die groflflächige Anlage von Weinbaukulturen. 


Raumsequenzen steigern das Besuchserlebnis
Der Besucher erfährt bewusst alle Raumsequenzen des Plateaus. Die Grundszenographie entwickelt sich aus den Werkzeugen des Ortes selbst. Der Topographie, der Vegetation, der Blicke in die Landschaft. Die Flächen des Plateaus bleiben offen und werden weiterhin landwirtschaftlich genutzt. Hier lässt es sich Wandern, Spazieren und den Ort genieflen. Die Rückverlegung der Parkplätze ermöglicht ein  bewusstes Landschaftserlebnis mit differenzierten Raumeindrücken. Vom Waldrand kommend richten sich die Blicke auf die weiten Plateauflächen des Taunus und, über den Rhein hinweg, die des Hunsrück. In der Senke verdichtet sich der Raumeindruck auf einzelne Bäume, landschaftskulturelle Spuren des Niederwaldes, und grofle Wiesenflächen mit Felsfragmenten. Diese Sequenzen dienen der Vorbereitung auf das Haupterlebnis des Besuchs - die Felsspitze. Bilder entstehen im Kopf! Die Erwartung wird gesteigert, Sehnsüchte geweckt und die Erfahrung des Besuchs verstärkt. 


1. Auftakt – Heraustreten aus dem Wald, Erkennen des gesamten Plateaus
2. "Abstieg" zur Senke – Durchschreiten der Kulturlandschaft
3. "Aufstieg" aus der Senke – Beginn des Crescendo
4. Fermate – Pause an Lichtung des Turnerheims
5. Annäherung an den Fels – leichtes Ansteigen durch den Hain über den Felsrücken
6. Erwanderung des Felsen bis zur Spitze – Finale, Klimax. 


Wegeführung
Notwendige Infrastruktur wie Parkplätze werden entlang der Südseite der Landstrafle organisiert. Drei Wege erschlieflen den Besuchern das Gelände. Ein breiter und komfortabler Plateauweg dient der Grunderschlieflung. Er thematisiert die Kulturlandschaft des Plateaus mit den verschiedenen Nutzungen. Als Hauptweg der Besucherroute, ist er barrierefrei aus wassergebundener Decke.
Der Felskantenweg ist eine Erweiterung des Rheinsteigs und führt entlang des Abgrunds. Atemberaubende Blicke, ergeben sich entlang der Bruchkante zum Rheintal. Er ist aus dem Belag der bestehenden Natursteinwege gefertigt und als flieflender Übergang zu den Felsstrukturen gedacht. Treppenanlagen und Sitzgelegenheiten sind aus dem Fels gehauen. Aussichtspunkte gestatten romantische Aussichten unter lockeren Baumgruppen auf das Kerbtal des Rheins. 
Der Topographieweg führt vom Hafen zum Plateau und verbindet einzelne Segmente des Felskantenwegs. 


Baubestand und Neuentwicklung
Das Turnerheim wird zentraler Anlaufpunkt als neues Besucherzentrum mit Café. Das alte Besucherzentrum an der Freilichtbühne ist Spiel- und Pädagogikzentrum. Es beinhaltet Büroräume zeitweise für Rettungsdienst oder Wachschutz und Ordner. Der Hauptteil des Hauses wird als Kinderhaus genutzt und fügt dem Plateau eine weitere optionale Nutzung für die Zielgruppe Junge Familien hinzu. Bei Bedarf kann das Gebäude auch als festes Gebäude für Festival-Toiletten verwendet werden. 


Das Hotel liegt als eigenständiger Baukörper am Rand des Plateaus. Zwei einfache Riegel auf einem  gemeinsamen Sockel integrieren sich in die Landschaft. Durch die Unterteilung in einen hohen und einen flachen Riegel fügt es sich in die Vorgaben der Iconos Sichtraumanalyse des Rheintals ein. Der nördliche hohe Riegel ist für die Gästezimmer, der südliche flache Riegel für Gastronomie und Wellnessfunktion. Ein Hof in der Mitte und eine Terrasse im Süden schaffen die Verzahnung mit der Landschaft und schaffen gleichzeitig interessante Durchblicke. Der leistungsfähige Sockel dient der notwendigen Hotellerie- und Gastronomieinfrastruktur. Die Materialien des Daches und der Fassaden entwickeln sich aus dem Ort heraus und sind aus Schiefer.

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zur Türschwelle: Es gibt eine Sequenz von Räumen. Die Räume sind mit Türöffnungen verbunden. Jede Türöffnung hat eine Schwelle.  Die Verbindung Wohnzimmer Küche ist Teil dieser Sequenz, daher bedient Sie sich derselben Grammatik wie die anderen Räume. Türrahmen, Tür, Schwelle. 

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Lampenhöhe: können gerne niedriger angebracht werden, das Ziel der Höhe ist das man nicht Gefahr läuft dagegenzustossen. 

Wandlampen Oberkante Fassung - unter Türrahmen Niveau: 180 cm

Wasserhahn: Unbedingt als Wandarmatur. Die Steinplatte unverletzt lassen.

Stahl: möglichst matt. Analog den matten Eigenschaften des Kalksteins.

Ofen: Der Ofen ist Teil des Küchenschranksystems. Es ist kein objekthafter Solitär.

- Materialisierung Schränke: Die Schränke sind Teil des Türensystems des Hauses. Sie verhalten sich in der Materialisierung äquivalent, also gestrichenes Fichtenholz. Struktur  zeichnet sich schwach als Relief ab. Schrankinnenseiten: Ungestrichen und nur geölt. 

0031_DigitalCampus

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0031_DigitalCampus_MO_180225_0

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Ein Campusgebäude
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Stadtraum
Das Gebäude ist Teil des bestehenden Campus  „Digital Innovation Campus Lippstadt“
Es nimmt dessen Linien auf und sucht dessen Nähe.
Mit dem geplanten weiteren Bau auf diesem Grundstück würde so eine L-förmige Figur entstehen.
Die einen Eingangshof  in Richtung Stadt bilden würde.
Es gibt zwei Eingänge. Einer richtet sich zur  Hochschule und versucht den Weg so kurz wie möglich zu machen. Der zur Stadt gerichtete Eingang ist insbesondere für die Mitarbeiter der Hella und HPBO gedacht. Der Parkplatz und die Fahrradstellplätze liegen hinter dem Haus und würden mit dem bestehenden Parkplatz verbunden werden.
Ein Doppelplatz entsteht,  der der Ankunft mit dem Auto und der Ankunft zu Fuß Rechnung trägt.
Der Hochschuleingang blickt nach Norden in Richtung Hochschule.
2
Baukörper
Der Baukörper besteht aus 4 Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Nach der neuen Bauordnung darf dieses an die Fassade stoßen.
Erdgeschoss und Staffelgeschoss sind über hoch.
Innovationsprozesse bewegen sich zwischen 3 Polen die sich gegenseitig befruchten.
Räumen des Experimentes, Räumen der Theorie und Räumen für Informelles.
Ebendieses Muster versucht der Entwurf aufzuspannen. Es gibt 3 klassische Bürogeschosse.
Darüber und darunter befinden sich Geschosse mit speziellen Qualitäten.
Weitsicht für die Innovation und Introvertierte Höfe zum Zusammenkommen und sammeln.
klassische Arbeitsgeschosse werden von einem Feld von Zusammenkunft und Weitsicht gerahmt.
Ein  Feld aus Weitsicht und Experiment,   Einkehr und Gefasstheit und kompakter Effizienz und Praxis wird aufgespannt. Diese Struktur ist baukörperbildend, aus den Höhen 5.5-4-4-4-5.5 entsteht der Baukörper.  
3
Innere Raumorganisation
Im Programm sind immer wieder 2 Einheiten zu finden die sich einen Bereich teilen.  
Diese "Schnittmenge" liegt immer zwischen zwei Einheiten. Zwischen Autonomie und Zusammenkunft.
Der Entwurf versucht daher ein Gebäude zu erstellen dessen Struktur immer auf dem Zusammenspiel von 3 Teilen beruht. So entsteht ein Mechanismus aus zwei Teilen die immer einen sich geteilten 3. Bereich dazu schalten können. Prinzipiell kann jedes Geschoss in drei 3 autonomen Teilen vermietet werden. Jede Einheit funktioniert autonom, ist abgrenzbar, kann aber zusammengeschaltet werden.
Das Raumkreuz des Erdgeschosses schafft zwei Foyers, das eine richtet sich zur Hochschule das andere zur Stadt und trägt so  zwei Ankommens Richtungen Rechnung. zwischen denen sich das Auditorium befindet und mit dem Austritt auf die Höfen und der Möglichkeit um die zwei "Kreuzgänge" zu wandern und sich zu Besprechungsräumen zu begeben oder Ausstellungen der Firmen oder Hochschule anzusehen. Das Hochschulgeschoss darüber wird durch zwei Galerien mit diesem Raum verbunden.
Aufgrund der im Programm oftmals nicht zu vereinenden Wünsche nach Abstand und Nähe schlägt dieser Entwurf ein Haus vor welches im Erdgeschoss gemäß Programm zu viel Fläche anbietet.
Die Qualität die dadurch aber entsteht ist ein Haus welches ein Spektrum an Qualitäten anbietet.
Es schafft die Möglichkeit das Erdgeschoss als öffentlichen Raum zu begreifen der im weitesten Sinne für Hochschulseminare, Hörsaalvorträge, Konferenzen, Tagungen und Treffen aller Art genutzt werden kann und über die Höfe an dieser Verkehrsbelasteten Situation zwei geschützte qualitätsvolle Außenräume anbietet. Die Räume im Erdgeschoss können diese Höfe dazu schalten und sind so ideal für Veranstaltungen, Es ist die Bühne auf der Forschung Lehre und Praxis zusammenkommen können. Die Tatsache dass die Labors alle in der Mitte liegen und die Administrativen Funktionen sich darum legen macht die technische Leitungsführung kompakt, räumlich wird durch diesen Gebäudeteil, der durch die Höfe nach Innen hin sichtbar ist, immer klar was im Gebäude passiert, der Möglichkeitsraum wird sichtbar und ist die Basis dafür dass es Vernetzungen zwischen diesen Einheiten gibt.
Der erste Gedanke das Gebäude nach oben hin privater und geschützter werden zu lassen ist zwar richtig bleibt aber sehr eindimensional. Daher bildet ein Geschoss das versucht einen Loft-artigen Charakter über den Dächern der Stadt den idealen Ort um sich außerhalb des Alltags geistig und physisch „exzentrisch“ über den Dingen zu bewegen den Ort für das I-Lab. Darüber hinaus ist die Lage in unmittelbarer Verbindung zum Hella Geschoss. Da das Gebäude vermietet wird scheint es entscheidend dass die Typologie als solches eine gewisse Eigenständigkeit besitzt die auch dann noch besteht wenn sich die spezifische Nutzung verändert.
Die Eigenständigkeit der Typologie ist ideal für den sich in stetigem Wandel befindenden Innovationsprozess.
De Gruyter  benennt in „ Historical and Critical Perspektives on Contemporary Laboratory Developments“ ein Feld  das 3 Kategorien von Raum benennt: Räume des Experiments, Räume der Theorie, Informelle Räume und die Schnittmenge die sie bilden,
dieses Spektrum kann das Haus anbieten und miteinander in Beziehung setzten.
4
Innere Erschließung eines Hauses für vier Nutzer
Das Gebäude wird von zwei Richtungen betreten, es sind zwei voneinander unabhängige vertikale Erschließungen. Die eine liegt neben dem Foyer das man von der Hochschulseite betritt, die andere im Foyer die man von der Stadtseite betritt.
Die beiden Erschließungen treffen sich sinnbildlich im Dachgeschoss. Der Ort wo Hochschule und Hella sich das Geschoss teilen, Praxis und Lehre bilden hier eine Brücke. Der Erschließungskreis schließt sich und wird zu einem "Ring".
In Erdgeschoss ist es eine einladende Freitreppe, sie wird in den Administrativen Geschossen zu einem geschlossenen Treppenraum der eine Abgrenzung der Büros sicherstellt, und öffnet sich wieder auf dem Dachgeschoss.
zyklische Raumsequenzen und Innovation als Prozess. Der Elfenbeinturm ist hier eingebunden in einen aus Wechselwirkungen bestehenden Prozess.
5
Architektonischer Ausdruck: Die Idee ist das die Architektur aus den Geschossplatten, raumhohen Verglasungen und hochgesinterten Klinker-Lisenen (um den Werkstatt Charakter zu stärken wäre die unregelmäßige 3. Wahl sehr interessant), die den Sonnenschutz fassen, entsteht.
Der Klinker sucht auf der Materialebene die Anbindung an die bestehenden Hochschulbauten und das historische Hella Gebäude und versucht so die Idee eines Ensembles zu stärken.
Die mit raumhohem Isolierglas und außenliegendem Sonnenschutz ausgefachten Geschossebenen bilden die ruhige Grundstruktur.
Die Fassadenelemente sind wiederholend entsprechend der Notwendigkeit für ein Büro und Laborgebäude, in diesen spiegelt sich die innere Struktur. Durchbrochen wird dies durch die strukturellen Öffnungen im Erdgeschoss und das herausragende Dachgeschoss.
Das Gebäude akzeptiert physische Gegebenheiten, sucht aber einen Strukturell Konzeptionellen Ausdruck und überhöht daher das sich abzeichnen der inneren Ordnung auf der Fassade.
Die Kerne im Dachgeschoss sind verspiegelt um sie zu „entmaterialisieren“.
Der Hof ist mit Kies aufgeschüttet und es wachsen Bäume darin. Es ist eine Art klinische Sinnlichkeit.
6
Technikräume
Die Haustechnik befindet sich auf dem Dach, insbesondere über den Kernen und kann so deren Stränge nutzen. Da man nicht in den Untergrundbauen kann müssen diese hier untergebracht werden.
Der Aufbau und die Veränderung ist einfach, da der Zugang von oben frei ist.
Die Offenen Treppen im EG und 1. OG und Dachgeschoss können durch Schiebetüren die im Brandfall automatisch schließen abgetrennt werden.

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EhemaligesPostamt_Hofbebauung_0

2006_Post_DP_0608_002

EhemaligesPostamt_Hofbebauung_0
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2006_Post_DR_0608_000

2006_Post_DR_0608_000

Thesen

1 das entscheidende an der hofbebauung ist die massstäblickeit
2 sublimieren der variabilität der altstadt durch ausformen eines fassadenreliefs
3 klassisch romantisches stadtmotiv  im ensemble
4 das eng beieinander liegen sehr unterschiedlicher stadträume  ist eine qualität
5 das zirkulieren um einen wohnungskern  ermöglicht das wohnen  innerhalb wechselnder stadträumeauf kleinem raum
6 symbiotische verbindung von strassenraum und erdgeschosswohnen
7 durch die hermetik des postamtes entsteht ein intimer öffentlich raum
8 innen und aussen stehen in einem sich bedingenden verhältnis
9 verschiedene motive in einem achsensystem ergeben eine einheit
10 balance zwischen ruhe des körpers und reaktion auf umgebung

Hofbebauung „ehemaliges Reichspostamt“, Berlin
Block im Block

1. Altdanziger Stadtmass im Berliner Hof

Die zentrale Idee  meines Entwurfes ist es, auf dem  Hof des ehemaligen Reichspostamtes in Berlin-Mitte einen kleinen Block im Altdanziger Massstab zu setzen.

Der entstehende Raum zwischen Bestand und Neubau wird dabei im Sinne eines klassisch romantischen Stadtverständnisses begriffen: Er besteht aus einem kleinen Park mit Bäumen, einer Gasse, einem Platz mit Brunnen und einer kleinen Strasse. Mein  zentrales Anliegen ist es den richtigen Massstab (sowohl für Aussen- als auch Innenraum) zu treffen, damit der Zwischenraum die typische Charakteristik annehmen kann.

2. Aussenräume

Durch die Hermetik des Postamtes ensteht ein intimer öffentlicher Raum, dessen Qualität eine besondere Form der Zurückgezogenheit mitten in Berlin ist.

Meine Idee ist es, ein Wohnen hinaus in diese besondere Form der Öffentlichkeit zu ermöglichen

Ein Bezug zu dem benachbarten Monbijoupark wird hergestellt, indem an der nach Süden offen klaffenden Blockrandeite ein Park mit kleinwüchsigen Bäumen angelegt wird. Es entsteht so eine öffentliche Raumfolge von Park-Gasse-Platz (mit Brunnen)-Strasse-Park.

Das Danziger Motiv des Beischlages taucht in einer terrasse oder kleinen treppe auf, die in den öffentlichen Strassenraum hineingebaut wird, privat genutzt wird und von der städtischen Baubehörde geduldet ist, obwohl sie im öffentlichen Raum liegt. Ziel ist es den strassenraum als teil des sockelwohnens zu begreifen.

3. Baukörper

Die Dreigeschossigkeit des Sockels resultiert aus dem alten danziger Block bei dem jede Wohnung einen Zugang zur Strasse und einen Hintergarten hat. Mit  dieser  Dreigeschossigkeit wird das kleine Danziger Haus mit dem Berliner Block verbunden.
die Geschossfolge von Diele-, Galeriegeschoss sowie Saal, im 2. Stock wird übernommen und  darauf grosszügige Berliner Geschosswohnungen gesetzt (ca. 150 qm bei 3,2 m Geschosshöhe), darüber ein Attikageschoss, und abschliessend eine Dachterrasse.

Die Wohnungen sind eng gestaffelt und schmal, damit in der Leblosigkeit des Hinterhofs die notwendige Dichte entsteht, die ein nachbarschaftliches Beziehungsgeflecht der Bewohner ermöglicht.

An den traditionellen dreiteiligen geschichteten Aufbau angelehnt, entsteht schliesslich ein Baukörper mit, Sockelgeschoss, Obergeschoss und zurückgesetztem Attikageschoss. Dieser Körper wird, wie die  Danziger Parzelle, von vorne nach hinten durchwohnt.

4. Gliederung des Baukörpers

Die archtitektonische Anforderung ist es, die verschieden benötigten Innenräume zu einem kohärenten Ganzen zusammenzubringen, und gleichzeitig den Bezug zu den gegenüberliegenden Fassaden des Innenhofs herzustellen.
Die verwendeten Achsen werden dabei sowohl für die  Geschosswohnungen, als auch für die Erdgeschosswohnungen verwendet. Sowohl die innere als auch die äussere Struktur werden durch diese Achsen geprägt. Innen und Aussen stehen somit in einem sich gegenseitig bedingendem Verhältnis.

Das angewendete Mass resultiert aus der danziger parzellenbreite von 4-8 Metern. Das bedeutet, dass mit drei Achsen pro Parzelle in der Regel benutze ich  ein Achsmass von 2 bis 2,1 Metern.

Aus der regelmässigkeit des gleichen achmasses werden variationen erarbeitet.
Innere Struktur und die Struktur der Fassade bilden eine Einheit. Veränderungen im Rhytmus der Fassade haben Änderungen der Raumproportionen zur Folge.

5. Verhältnis von Körper und Aussenraum

Als Stadtblock hat der eingefügte Körper 4 klare Kanten. Da dadurch die Grenze der Strasse vorgegeben ist, muss die gewuenschte Differenzierung und die städtebauliche Anbindung im Fassadenrelief und in den Innenräumen gesucht werden.
Der Raum zum Bestand hin wird von unterschiedlichen Situationen in verschiedenen Massstäben geprägt: – der engen Gasse, dem kleinen Platz, und der Wegenge zum Logenhaus hin. In der Logik des eingefügten kleinen Blocks begrenzt dieser die Strasse und säumt sie mit Häusern, die sich auf die jeweilige räumliche Situation beziehen. Durch die Tiefe der Laibungen in den Räumen der Gasse wird die fassade flach damit die Gasse ihre charakteristsche Enge erhält.

- Am Platz kehrt sich dies um, um Plastizität und Präsenz der Fassade zu erhöhen. Die französischen Fenster sind hier an der Innenseite der Laibung angebracht, es entseht zum Platz hin in der Fensternische ein kleiner Austritt. Um den Charakter des kleinen Platzes zu verstärken, wird das Attikageschoss zurückgesetzt, was die raumbildende Wand auf 18 Meter Höhe reduziert.

- An der kleinen Wegenge, die den Platz mit der "Strasse" verbindet, wird aus der stark gegliederten Fassade des Platzes eine Lochfassade mit kleinen Fensteröffungen. Die zwei gegenüberliegenden Fassaden des Bestandes und des Neubaus ähneln sich, und verstärken so durch ihr Parrallellaufen den Fluss des Raumes in der kleinen Wegenge - um dann in der Strasse wieder ihre je individuelle Ausprägung anzunehmen.

Im gegensatz zu den repräsentativen fassaden im aussenraum sind innenhof fassaden dieses privaten raums bescheiden und ruhig
Jede Erdgeschosswohnung hat ihren kleinen privaten Hintergarten im Hof. Auf den Garten gehen grosse fenster hinaus.
In den oberen Etagen sind die Südfenster raumhoch.
Der Hof wird um 1,5 Meter erhöht, um die durch die Gebäudehöhe bedingte Tiefe abzumildern. In seiner Mitte befindet sich ein kleiner Gemeinschaftsgarten, der über den Durchgang erreichbar ist.

6. Innere Struktur

Der Block teilt sich in vier grosse Parzellen. Jede dieser Parzellen wird über ein eigenes Treppenhaus erschlossen. Durch das Gebäude zieht sich ringförmig ein Band der Wohnungskerne, an dem sich die vier Treppenhäuser anschliessen. Dieses Band liegt an der Nordseite des Blockhofes innen und rückt auf der Südseite des Hofs in die Gebäudemitte, um die nach Süden ausgerichteten Räume zu vergrössern.

Beim durchgehen der „Strasse“ entlang der kleinen Wohnungen eröffnet sich dem Betrachter am Ende der Strasse über dem Dach des Logenhauses die Kuppel der Synagoge. Das Verhältnis von grosser Synagogenkuppel zu „kleiner Strasse“ stellt einen abrupten Massstabssprung dar; es ist ein ureigenes Altstadtmotiv: das wunderhafte daran ist dass es sich mitten im grossmassstäblichen Berlin befindet. Der Garten in der Mitte des Blocks wird zum verborgenen Zentrum der Anlage, das sich erst auf den zweiten Blick erschliesst.